Archiv aller Blogeinträge

Kapitel 15

Draußen wirkte alles tot, wie ausgestorben. Ich saß wieder mal auf der Fensterbank in meinem Zimmer und starrte auf die Bäume am Horizont, während ich mir mit einem Streichholz eine Zigarette anzündete, die ich von meine

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Kapitel 14

Ich drehte völlig durch. Ich verlor vollkommen die Kontrolle. Wenn ich genug Rauch, THC und Alkohol im Kopf hatte, fanden immerhin die Gedanken an dich keinen Weg sich durchzusetzen. Du hattest keine Ahnung, wie sehr du mir fehltest, wir hatt

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Kapitel 13

Das Verhältnis zwischen mir und meinen Eltern hätte kaum schlechter sein können. Wir redeten nicht miteinander, wir schwiegen oder schrien uns an. Meinen Vater sah ich kaum noch, er hatte die Schnauze voll und ging diesem Familiendr

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Kapitel 12

Wieder hing ich viel zu viel Zuhause herum, mein Zimmer fraß mich jede Nacht bei lebendigem Leibe auf und obwohl ich jeden Abend mit Chiara telefonierte, fühlte ich mich so einsam. Du reagiertest auf keine meiner Nachrichten und immer w

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Kapitel 11

Zug fahren hatte sich noch nie zuvor so seltsam angefühlt. Irgendwie hatte ich erwartet, dass ich aufgeregt in Richtung Heimat fuhr, doch ich war total ruhig. Meine Augen schauten aus dem Fenster, doch meine Blicke blieben nirgends hänge

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Kapitel 10

Die Lehrkräfte und meine Betreuer hatten von mir mindestens genau so die Nase voll, wie ich von ihnen. Man diskutierte nicht mehr mit mir, sondern sperrte mich schon bei jeder Kleinigkeit in mein Zimmer aus Angst, die Situation würde wie

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Kapitel 9

Ich schnitt mich wieder öfter als die Wochen davor, hier fing ich auch wieder an Tagebuch zu schreiben, manche Seiten schrieb ich sogar mit Blut. An einem Mittag schnitt ich mich im Bad viel zu sehr, sodass die weißen Fließen pl&o

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Kapitel 8

Baden-Baden war also die nächste Haltestation auf meiner Reise ins Versagen. Ein Kinder-und Jugendheim durfte nun also die Ehre mit mir haben und stellte mir ein Einzelzimmer zur Verfügung. Mehr als eine 1,60m mickrige Person hätte

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Kapitel 7

Zu meinem Selbstzerstörungsprogramm gehörten nicht nur die falschen Freunde, ich hatte auch einen Freund. Kennengelernt hatte ich ihn im Internet, war genauso originell wie mein Emo-Auftreten mit Pony im Gesicht und schwarz umrandeten Au

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Kapitel 6

Mein Vater saß links neben mir, meine Mutter rechts und an dem Tisch gegenüber die Rektorin, die leicht in ihrem Stuhl wippte. An diesem Tag warf sie mich raus, ich sollte meine Koffer packen und zurück nach Hause ziehen. Im Augenw

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Kapitel 5

Zweiundfünfzig Augen glotzten mich an, inklusive die des Lehrers, der vorne an der Tafel neben mir stand. Wie gerne ich ihre leeren, unwissenden, naiven und fiesen Augen ausreißen würde aber ich war es gewohnt die Neue zu sein. Ich

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Kapitel 4

Zuhause war wie ein fremder Ort geworden. In so wenigen Wochen hatte sich so viel verändert. Ich konnte die Enttäuschung meiner Eltern sehen, bei jedem Mal als ich ihnen in die Augen blickte, was ab und zu passierte, auch wenn ich es die

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Kapitel 3

Ich stand am Fenster, welches aus Panzerglas war und sich nur einen Spalt weit öffnen ließ. Von hier aus konnte ich direkt zum Eingang sehen. Hier konnte ich stehen und warten bis du kommst um mich abzuholen. Lena kam rein und stellte m

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Kapitel 2

Sie sagten, ich würde Hilfe brauchen, ich wusste was sie meinten. Ich wusste genau, wohin sie mich bringen würden. Meine Eltern stiegen schweigend in unser Auto, ich folgte. Als wir losfuhren und ich einen letzten Blick auf dieses wunder

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Kapitel 1

Diese Entscheidung war eine meiner schwersten in diesem Leben, aber sie war gefallen. Internat. Weg von dir, weg von ihr, weg von diesem schmerzenden Anblick. Nun musste ich Abschied nehmen, es war der letzte Tag an unserer gemeinsamen Schule. Mei

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